Tempeh Sandwich

FAQ - Frequently Asked Questions

Wir arbeiten ausschließlich mit sorgfältig ausgewählten Bio-Rohwaren. Hierbei ist uns Regionalität und höchste Bio-Qualität besonders wichtig. Die von uns verwendeten Sojabohnen stammen von Anbauflächen in Deutschland und Österreich, die Süß-Lupinen beziehen wir von Landwirten aus Deutschland, beispielsweise aus Thüringen. Auch die schwarzen Bohnen kaufen wir so regional wie möglich. Deshalb unterstützen wir verschiedene Anbauprojekte in der Umgebung und sind in engem Kontakt zu Landwirten aus der Region, die dieses Jahr einen Anbauversuch mit schwarzen Bohnen im Allgäu gestartet haben.

Unsere Produkte können in vielen Bioläden erworben werden. Dazu gehören denn’s, alnatura, BioCorner, LPG, BioCompany, Tagwerk, Basic und viele mehr! Finde einen Bioladen in deiner Nähe in unserer Partnerübersicht!
Zudem haben wir einen eigenen Webshop für unsere Produkte.

Dunkle Stellen (schwarz bis grau) sind immer die natürlichen, harmlosen Sporen des Pilzes. Tempeh mit schwarzen Stellen kann wie gewohnt verzehrt werden. Wie alle Pilze fängt der Tempeh-Edelpilz unter bestimmten Bedingungen an, zur Vermehrung Sporen zu bilden. Diese Sporen sind, wie das Pilzgeflecht auch, vollkommen unbedenklich, essbar und ganz normal. Die einsetzende Sporenbildung bedeutet sogar, dass der Tempeh sehr gut ausgereift ist. Meist bilden sich Sporen an Stellen mit vermehrter Luftzufuhr gegen Ende der Fermentation.

Wir streben bei der Produktion natürlich einen Tempeh ohne Sporen an, weil dieser einfach „schöner“ aussieht. Da die Sporenbildung aber ein ganz natürlicher Vorgang ist, der bei einer guten Reife auftreten kann, lässt er sich nicht immer vermeiden und stellt keinen Qualitätsmangel dar. Wir weisen auch auf dem Etikett darauf hin!

Bei hellen Stellen auf dem Tempeh handelt es sich bei jeder Tempeh-Sorte um das Pilzgeflecht des Edelschimmelpilzes. Dieses fällt beim Tempeh aus schwarzen Bohnen besonders auf. Deutlich sichtbare helle Stellen sind ein Qualitätsmerkmal für eine sehr gute Reife des Tempeh.

Grundsätzlich kann man Tempeh auch roh bzw. unerhitzt essen, sowohl den frischen als auch den marinierten Tempeh. Der Pilz des frischen Tempehs ist auch roh absolut unbedenklich.

Manche Menschen vertragen den frischen Pilz weniger gut, das ist ähnlich wie bei anderen Lebensmitteln, die gekocht besser verträglich sind.

Wir empfehlen, den Tempeh vor dem Verzehr zuzubereiten, da hier der Geschmack besser zur Geltung kommt.

Tempeh Natur haltbar wird nach der Reife erhitzt, um diesen haltbar zu machen. Diese Erhitzung besteht aus einer Pasteurisierung, die die Mikroorganismen inaktiviert.

Frischer Tempeh dagegen wird erhitzt und nicht haltbar gemacht. Hier ist der Pilz sozusagen noch „am Leben“. Der frische Tempeh nimmt beim Braten etwas mehr Öl auf, als die haltbaren Tempehsorten. Er eignet sich besonders gut, um ihn selbst zu marinieren.

Die Reifekulturen des Tempeh haben keine besonderen Auswirkungen auf den Körper oder den Darm. Was bei der Tempehreife so wertvoll ist, ist die Umwandlung der Nährstoffe in leicht bekömmliche Bestandteile (z.B. leicht verfügbares Protein). Zudem produziert der Tempehpilz noch zusätzlich Nährstoffe wie beispielsweise Vitamine der B-Gruppe. Außerdem baut die Tempeh-Reifekultur bestimmte Stoffe in der Bohne ab (z.B. Phytinsäure, Tannine), die u.a. die Aufnahme von Mineralstoffen oder die Verdaulichkeit einschränken können. Die Verfügbarkeit von bestimmten Nährstoffen und die Bekömmlichkeit wird dadurch noch weiter gesteigert.

Es ist uns als kontrolliert-biologisches und nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen ein großes Anliegen, die Umwelt durch unsere Produktion so wenig wie möglich zu belasten. Darum setzen wir zum Beispiel auch auf 100% Öko-Strom und kaufen die biologischen Rohwaren für unseren Tempeh möglichst regional. Auch die Plastikfolien zur Verpackung beziehen wir überwiegend von einer Firma in direkter Nähe, d.h. diese Folien werden hier im Allgäu produziert und sind ohne Weichmacher und streng kontrolliert und getestet. Wir haben uns für eine Plastikverpackung entschieden, da dies aktuell die nachhaltigste Alternative auch in Bezug auf Herstellung, Schutz und Gewicht ist. Weiterhin verzichten wir auf Umverpackungen wie z.B. Karton. Die Folie, die wir einsetzen stellt das absolute Minimum an Verpackung dar, was zum Schutz des Lebensmittels notwendig ist.

Tempeh lässt sich sehr gut einfrieren. In gefrorenem Zustand kann Tempeh bis zu einem halben Jahr aufbewahrt werden, wobei  kaum Einbußen in Geschmack und Konsistenz entstehen.

Auch der frische Tempeh lässt sich problemlos einfrieren, der Pilz überlebt dies ohne Probleme.

 

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